Nahrungsergänzung

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Grundlage jeder sinnvollen Sporternährung ist eine gesunde Ernährung, die sich auszeichnet durch den weitgehenden Verzicht auf nutzlose oder gar schädliche Nahrungs- und Genussmittel, wie Zucker, Weißmehlprodukte, gesättigte und gehärtete Fette (oft versteckt in Backwaren und Süßwaren), destillierte Alkoholika. den vermehrten Verzehr vollwertiger Nahrungsmittel: Vollkornprodukte (Brot, Müsli, Weizenkeime), ungesüßte Fruchtsäfte, Frischobst und Frischgemüse.

Der hohe Ballaststoffanteil dieser Lebensmittel verzögert die Kohlenhydratresorption, „glättet” die Blutzuckerkurve (weniger starke Steigung in Anstieg und Abfall) und wirkt hypoglykämiebedingten (Unterzuckerung) Hungergefühlen entgegen. Weniger Verzehr von erhitzten Lebensmitteln. Auf dieser Grundlage muss der Nährstoffbedarf des Sportlers zum Schutz des Körpers vor Überlastung, zur Regeneration und zur Sicherung einer Höchstleistung durch zusätzliche Produkte ergänzt werden: Kalium: Wichtig zum Glykogenaufbau; oft nicht in genügendem Umfang in vielen Kohlenhydratlebensmitteln enthalten, außer in Bananen und Kartoffeln; z. B. enthalten Weißmehlnudeln nur 10% des für den Kohlenhydrataufbau benötigten Kaliums und so wird häufig die Energiebereitstellung mehr in Richtung Fettbildung (=langsamer und sauerstoffverschlingender) gelenkt! Hinzu kommt oft der Kaliumverlust mit dem Schweiß. Ausgleich durch Mineraldrink. Magnesium: Magnesium ist an zahlreichen enzymatischen Stoffwechsel-vorgängen beteiligt, ein grenzwertiger Status kann die Leistungfähigkeit bereits einschränken. Häufig geht ein Magnesiummangel einher mit einem Kaliummangel.473732_web_R_K_B_by_Margot Kessler_pixelio.de

Bei Krampfneigung kann also Supplementierung mit Kalium und Magnesium, mindestens 14 Tage lang, sinnvoll sein. Erfahrungsgemäß kann der Bedarf an Magnesium im Leistungssport nicht über die normale vollwertige Ernährung gedeckt werden. Ausgleich durch Mineraldrink und Magnesan Forte/Plus. Eisen: Hier sollte nur dann supplementiert werden, wenn ein tatsächlicher Mangel vorliegt. Zink: Als natürlicher Zink- (auch Eisen, Vitamin E) lieferant gelten häufig Weizenkeime. Infolge des Zinkverlustes über den Schweiß haben Sportler oft einen erhöhten Bedarf an Zink, Das für den Leistungserhalt, Regeneration und das Aufrechterhalten des Immunsystems häufig eine große Rolle spielt. Infekte sind von wesentlich geringerer Dauer mit Hilfe von Zinkgaben. Andere Supplemente, wie Kupfer, Chrom, Selen und Mangan können im Rahmen von Multi-Vitamin-Produkten supplementiert werden (Komplettformel, Super Oxy Schutz). Diese Erläuterungen basieren auf jahrelangen wissenschaftlichen Untersuchungen von F. Reuss und R.E. Wodick, Freiburger Sportwissenschaftler, sowie den Jahrelangen Erfahrungen im Leistungssport von Dr. Bram van Dam.

Es ist zu bedenken, dass man im Prinzip die Einsparungen bzgl. Verletzungsbedingten Ausfällen und Leistungssteigerung durch eine verbesserte Ernährung schlecht schätzen kann, aber das Kapital eines jeden Leistungssportlers ist sein Körper. Diesen zu schützen sollte eigentlich um so mehr das Ziel eines jeden Spitzensportlers sein. Malzbier: Der tägliche Grundbedarf wird mit folgenden Mengen an Malzbier gedeckt! Vitamin B6 3 Liter, Magnesium 5 Liter, Eisen 15 Liter, Aminosäuren 17 Liter, Calcium 50 Liter, Phosphor 100, Liter Zink 1000 Liter, Folsäure Über 10 000 Liter Fazit: Malzbier ist kein vollwertiges Nährmittel, aber besser als Limonade ! Aus: Handbuch der orthomolekularen Medizin Dietl/Ohlenschläger, 1998. Mäßiges Ausdauertraining kann die Gefahr von Infektionen und vielleicht sogar das Krebserkrankungsrisiko senken. Hochleistungssport (…) kann jedoch zu einer Schwächung des Immunsystems führen, falls nicht zusätzlich ausreichend orthomolekulare Substanzen wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zugeführt werden. (…) zudem werden mit dem Schweiß der Sportler mehr Mineralien, Spurenelemente und Vitamine ausgeschieden.

Der erhöhte Energiebedarf kann zu einer verstärkten Aktivität von Enzymen führen und damit zwangsläufig zu einem Mehrverbrauch an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien, die Bestandteile dieser Enzyme sind. Aus der täglichen Nahrung allein können bei sportlich Aktiven diese Wirkstoffe nicht mehr ausreichend gedeckt werden. Als Folge einer solchen Unterversorgung kann es zu vermehrten Infektionen sowie einer Abnahme der Leistungs- und Regenerationsfähigkeit kommen. Zudem besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr. Aufgrund des bei Sportlern erhöhten Sauerstoffverbrauches müssen diese unbedingt darauf achten, viel antioxydative Vitamine (A, C, E, Beta Carotin) sowie Selen aufzunehmen, um Freie Radikale unschädlich zu machen. (…)Carnitin ist notwendig, um körpereigene Fette zur Energiegewinnung zu verwerten. Da bei Ausdauersportarten oder intensivem Training der Organismus den größten teil seiner notwendigen Energie aus den körpereigenen Fetten (und nicht aus den Kohlenhydraten) gewinnt, sind ausreichende Carnitinvorräte für den Sportler von essentieller Bedeutung.

Mit der Gabe von Carnitin erhält man eine echte Substitution eines den Stoffwechsel ankurbelnden Transportmoleküls (Biocarrier). Die natürliche leistungssteigernde Wirkung ist durch zahlreiche sportmedizinische Untersuchungen nachgewiesen. Coenzym Q10 hat wie Carnitin oft einen günstigen Einfluss auf den Energiestoffwechsel des Herzens. Daher wird sein Einsatz im Leistungssport ebenfalls propagiert. Allerdings gibt es zu Q10 bei diesem Anwendungsgebiet bisher keine so gut fundierten Untersuchungen wie bei Carnitin. 

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Foto: Margot Kessler www.pixelio.de

Nachwort:

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