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Manuelle Therapie
ist eine Therapieform, die mit äußerster Gründlichkeit funktionelle und statische Einschränkungen von Gelenken analysiert und behebt.
Nach ausführlicher Befundung, die den Fragebefund nach Dauer, Entstehung, Lokalisierung, Verlauf, etc. , Sichtbefund, Tastbefund und schließlich die Funktionsuntersuchung beinhaltet, erfolgt die speziell auf das Beschwerdebild abgestimmte Behandlung. Hierzu gehören:
In vielen Schulen für Manuelle Therapie gehört weiterhin das hemmungslose Dehnen sog. verkürzter Muskeln zum Lehrplan. Wie wir diesem Thema gegenüberstehen lesen Sie bitte HIER. Wir beschrenken uns auf die (Neuro-)Physiologie, nach der sich die Muskelspannung den wiederhergestellten Bewegungsausmaßen anpasst. Die Manuelle Therapie bietet einerseits das wiederholte langsame Mobilisieren des betroffenen Gelenks, andererseits die sog. Manipulation, deren Vorteil es ist, bei korrekter Ausführung die oft hinderliche Schutzspannung der Muskulatur über dem Gelenk zu umgehen und mittels einer schnell, exakt ausgeführten minimalen Handgrifftechnik des Therapeuten das blockierte Gelenk zu lösen.Häufig uns entgegengebrachten Äußerungen über die Gefährlichkeit dieser Methode sei gesagt, dass die Ausbildung in Manueller Therapie für Physiotherapeuten sich bezüglich Dauer, Gründlichkeit und somit Qualität von anderen Ausbildungen in sog. Chiropraktik für andere Berufsgruppen deutlich abhebt. Bis heute sind im Rahmen der physiotherapeutischen Manuellen Therapie keine Komplikationen, Lähmungen oder Todesfälle bekannt geworden! Die von uns angewandte Manuelle Therapie basiert auf der Ausbildung des INSTITUTS MANUELLE THERAPIE unseres Berufsverbandes IFK e.V. und findet ihren vorläufigen Höhepunkt im Mobilisationsexamen nach 400 Weiterbildungsstunden. Daran schließt sich die vertiefende MT II -Ausbildung mit weiteren 1000 Weiterbildungsstunden und dem abschließenden internationalen Examen der Manuellen Therapie, das die Voraussetzung für weiterführende internationale Kurse und die Lehrerausbildung ist. Wir sind bestrebt, allen Mitarbeitern diese qualitativ hochwertige Ausbildung zukommen zu lassen!
In unserer Praxis werden selbst Säuglinge schon manualtherapeutisch untersucht und behandelt!
Manualtherapie bei Kindern
Neben den klassischen Indikationen wie Schulkopfschmerz und Säuglingsskoliose können auch Beschwerden behandelt werden, die
nicht direkt eine vertebragene Ursache erkennen lassen: Teilleistungsstörungen im Schulalter, Verhaltensauffälligkeiten diffuse Dysphoriesymptome bei Kleinkindern (“Schreikinder”, “3-Monats
-Koliken”). Manualmedizin heißt auch: Die Auswirkungen frühkindliche funktioneller Störungen auf die gesamte Biographie eines Menschen zu verstehen und durch Einbeziehen langer Zeiträume einen Einblick zu gewinnen in die
Entwicklungsdynamik vertebragener Prozesse. |