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Unter Elektrotherapie werden alle Behandlungsverfahren zusammengefaßt, bei denen die elektrische Energie unmittelbar therapeutisch genutzt wird. .......in der Sportphysiotherapie bezieht sich die Behandlung primär auf die Beseitigung leistungslimitierender Faktoren! Drei Frequenzbereiche werden in der Elektrotherapie unterschieden
So sind bisher folgende physiologische Wirkungen des elektrischen Stroms in der Therapie bekannt: Eine gute Hyperämie (Steigerung der Durchblutung), beim galv. Strom bis zu 600% Durchblutungssteigerung in der Haut und den oberflächlichen Muskelschichten bis schließlich in tiefliegenden Gewebsschichten die Durchblutungssituation noch bis zu 300% gesteigert wird. Abwehrstoffbildende und entzündungshemmende Vorgänge werden angeregt. Gute Resorptionssteigerung - bestehende Hämatome (blaue Flecke....) werden schneller abgebaut. Leistungsschwache Muskulatur kann wieder kann wieder unter Spannung gebracht werden und leichtere schlaffe Lähmungserscheinungen können mit der Elektrotherapie wieder in die Bewegungssituationen des Alltags integriert werden.
Der therapeutische Ultraschall Er entwickelt seine Wirkung erst deutlich unter der Haut. Er hat ein maximale Eindringtiefe von 7 bis 8 cm. Optimal wirksam ist er jedoch bei der Hälfte der Eindringtiefe. An der Grenzschicht zweier unterschiedlicher aufeinander-liegender Gewebe (Haut auf Fett, Fett auf Muskel oder Muskel auf Knochen) kommt es bedingt durch den unterschiedlichen Resorptionskoeffizienten der Gewebe zu Reflexionen des Schalls. Hier entsteht neben einer Durchblutungssteigerung noch eine deutliche Steigerung der Zellwanddurch-lässigkeit, was eine gute entzündungshemmende und entstauende Wirkung zur Folge hat.
Die Iontophorese E Definition: (phorein = hineintragen.) Die Iontophorese ist das Einbringen körperfremder Wirkstoffe mittels elektrischen Stroms durch die Haut unter Umgehung des Verdauungstraktes. Vorteile der Iontophorese sind u.a. eine schmerzlose Anwendung. Das Medikament dringt tiefer ein als wenn es mit der Hand eingerieben wird. Die Wirkung ist intensiver als beim Einreiben von Hand und es kommt zu keiner Belastung des Magens, wie es sonst bei nichtsteroidalen Rheumamitteln vorkommen kann. Es bildet sich ein Medikamentendepot, dessen Abbau zwei bis drei Tage dauert.
Hagen Kraus
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