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Die Atemtherapie orientiert sich weniger an Erkrankungen der Atemorgane, sondern mehr an den Symptomen, die mit diesen
Erkrankungen einhergehen.
Sie dient in erster Linie der
- Pneumonieprophylaxe (Vorbeugung einer Lungenentzündung bes. nach Operationen bei denen der Patient
künstlich beatmet wurde)
- Verbesserung der Thoraxmobilität durch gezielte Drehdehnlagen o. Atemtechniken
- Vergrößerung des Lungenvolumens, damit bessere O²- Versorgung des Organismus
- Lösung und Beförderung von Lungensekret durch gezielte Lagerungen u. Atemtechniken
- Erleichterung der Atemarbeit durch Entspannung und Lösung der Muskulatur u. des Bindegewebes
Die Anwendung der Atemtherapie erfolgt
- Prophylaktisch in allen Fachbereichen der Medizin
- Präoperativ
- Therapeutisch bei diversen Lungenerkrankungen (Obstruktive, Restriktive, vegetative)
Andreas Kratzke
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