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Wußten Sie, daß Narben wichtige Energiebahnen des gesamten Körpersystems fehlleiten oder gar blockieren können, auch wenn sie
noch so klein und unscheinbar sind ? Daß daraus auf Dauer unerklärliche Beschwerden entstehen können, wie z.B. Migräne, Unwohlsein, Rheuma, Unterfunktion eines Organs oder örtlicher Dauerschmerz ? Aus: NATUR & HEILEN 10/94 Störfeld Narben ? Mein Freund und Arbeitskollege Volker ist ein ausgesprochen sportlicher Typ, er raucht nicht, trinkt wenig, lebt vernünftig. Er ist durchtrainiert, abgehärtet und kerngesund. Solange ich ihn kenne, hat ihm nie etwas gefehlt außer ein paar Sportverletzungen, die wohl kaum als Krankheit gelten können: eine gutverheilte Platzwunde am Arm vom Steinschlag beim Bergsteigen, ein paar Schrammen am Knie von einem Fahrradsturz, und vor fünf Jahren kam beim Skifahren noch eine Narbe an der Wade hinzu. Seit einiger Zeit fühlt er sich müde und schlapp, ist unkonzentriert, fast depressiv und bekommt immer häufiger migräneartige Kopfschmerzen. Das Ergebnis einer Serie zeitraubender (und kostspieliger) Untersuchungen ist ein Schulterzucken des Arztes, die ungenaue Dioagnose „Vegetative Dystonie“, ein Beruhigungsmittel und der gutgemeinte Rat, eine positive Lebenseinstellung zu pflegen. Bis ein befreundeter Heilpraktiker durch Zufall einen Zusammenhang zwischen seinem traurigen Zustand und seinen längst verheilten Narben vermutete. Was passiert bei einer Verletzung? Narben hat wohl jeder von uns - auch wenn wir die meisten schon längst nicht mehr sehen und uns auch oft gar nicht mehr an sie erinnern können. Narben werden erworben bei den ersten Kinderstürzen, durch Impfungen, beim barfüßigen Tritt in die Glasscherbe, bei Lausbubenraufereienund beim Vom-Baum-Fallen; da sind die Narben von der Gallenblasenoperation, die Unfallverletzung, die gezogenen Venen, die Dammrisse, die Meniscusoperation, der Ratscher mit dem Küchenmesser... Wenn Gewebe - innerlich oder äußerlich - verletzt wird mobilisiert das chemische Wunderwerk unseres Körpers seine Selbstheilungkräfte. Die Produktion von weißen Blutkörperchen, En zymen, Histamin und anderen chemischen Substanzen wird angekurbelt. Alle Stoffe, die zur Heilung gebraucht werden, machen sich schnellstens auf den Weg in die Krisenzone des geschädigten Gewebes. Sie sorgen dafür, daß die verletzten, abgestorbenen Zellen abtransportiert und vernichtet und neue aufgebaut werden können. Das austretende Blut gerinnt. Im Blutgerinnsel lagert sich Kollagen ab, ein zähes. faseriges und fast unlösliches Strukturprotein aus Eiweißmolekülen, aus dem der Großteil unserer Sehnen, Knochen und unser Bindegewebe besteht. Es klebt die Körperzellen und das Gewebe zusammenen, so daß sich die Wunde wieder schließen kann. Blutgerinnsel und Kollagen zusammen bilden eine enge Stützstruktur, aus der sich das neue Gewebe entwickelt. Bleiben die Ränder einer Wunde offen, entstehen meist großflächige Narben, weil im offenliegenden Gewebe erst neues Granularionsgewebe* erzeugt werden muß, bevor die neue Haut darüberwachsen kann. Das Granulationsgewebe verwandelt sich später in harte Narbensubstanz. Je mehr davon produziert wurde, desto auffälliger und größer ist später die Narbe. Sind die Wundränder zur Heilung dicht zusammengefügt - wie nach Operationen - wird die Wunde schmal und blaß, das wenige Blutgerinnsel aus den engen Wundrändern reicht als Basis für das neue Narbengewebe aus. Je schneller und sauberer die Wundränder zusammengefügt werden, desto günstiger ist dies für das optische Narbenbild. Narben sind mehr als nur Schönheitsfehler Obwohl längst verheilt und äußerlich nicht besorgniserregend, haben Narben häufig wesentlich weitreichendere Folgen als den meisten von uns bewußt ist. Als Folge sind hier nicht mal die landläufig bekannten Narbenprobleme gemeint, wie z.B. die Wetterfühligkeit, bei der die Narbe am Knie den Wetterumschwung schneller meldet als die Wetterkarte der Tagesschau. Und auch nicht die Tatsache, daß - trotz aller chirurgischen Fortschritte - durchtrenntes Sehnen- oder Nervengewebe schlecht nachwächst, weshalb es auch bei „schönen“ Narben Einschränkungen der Empfindungs- und auch Bewegungsfähigkeit geben kann. Oder daß im großen Anwendungskreis der Schmerztherapie Narbenschmerzen auch heute noch eine tragende Rolle spielen. Nein, das Narbenproblem ist gravierender: Viele Narben sind wie Zeitbomben! Ihre Folgen werden erst spürbar, wenn keiner mehr mit ihnen rechnet. Die Auswirkung wird erst offenkundig, wenn man schon längst nicht mehr an die Verletzung oder deren Narben denkt. Erst nach vielen, manchmal acht und mehr Jahren, treten Symptome auf, die sich weder organisch noch psychisch erklären lassen. Das Üble an der Geschichte ist,daß kaum jemand auf die Idee kommt, einen Zusammenhang zu sehen zwischen der Narbe von vorgestern und dem Gesundheitsproblem von heute. Zeitbomben mit Langzeitwirkung Die eigentliche Ursache, die eine Narbe zum Risikofaktor, zur „Zeitbombe“ macht, liegt nicht darin, ob sie groß oder klein, schön oder häßlich, alt oder neu ist, wichtig ist einzig und allein, an welcher Stelle des Körpers sie sich befindet! Um diesen Zusammenhang zu verstehen, müssen wir das alleinige Symptomdenken hinter uns lassen und uns der östlichen Heilkunde zuwenden, in der das Wissen um das Zusammenwirken der Energiekreisläufe im menschlichen Organismus eine zentrale Rolle einnimmt. Der Energiekreislauf mit seinen Meridianen und Akupunkturpunkten ist ein ebenso wichtiger Körperkreislauf wie die Kreislaufsysteme von Blut, Lymphe und Nerven. Meridiane sind den Körper durchziehende Kanäle, in denen Energie („Strom“) fließt. Sie stehen in Verbindung mit den Funktionen der inneren Organe und - was noch viel wichtiger ist - sie versorgen das gesamte Gebiet, durch das sie ziehen, mit Energie. Die klassische östliche Medizin geht von zwei gegenläufigen Energieströmen aus, den Yin-Meridianen auf der Körpervorderseite mit aufsteigender Fließrichtung und den Yang-Meridianen auf der Körperrückseite mit absteigender Fließrichtung. Zusammen ergeben die gegenläufigen Ströme die Lebensenergie „Chi“. Dieses Chi pulsiert in 26 Bahnen durch den Körper, davon je 12 links und rechts der Körperhälfte symmetrisch angeordnete und zwei in der Mittellinie verlaufende Meridiane. Diese stehen mit den entsprechenden Organen in direktem Kontakt. Die Yin-Energie ist zuständig für Stabilisierung, Beruhigung, Ausdehnung (Leere) oder medizinisch gesehen für die Unterfunktion eines Organs. Die Yang-Energie steht im Gegensatz dazu für Aktivierung, Anregung, Zusammenziehen („Fülle“) oder die Überfunktion eines Organs. Auf den Meridianen befinden sich ungefähr 800 Akupunkturpunkte. Wenn Narben den Energiekreislauf unterbrechen Was von der westlichen Wissenschaft lange als „Hokuspokus“ und Phantasie abgetan wurde, läßt sich inzwischen durch moderne Verfahren, z.B. Kirlian-Hochfrequenz-Fotographie und Radiotracer-Beobachtung, sichtbar machen: der Weg der Lebensenergie, des „Chi“ oder „Prana“ durch den Körper. Nachweisen läßt sich nicht nur der Fluß der Energie in Form von Licht durch die Meridiane; sichtbar machen läßt sich auch, was passiert, wenn die Energie geschwächt oder ihr Fluß unterbrochen wird. Wird also der regelmäßige Fluß´eines Meridians durch eine Narbe gestört, kann der Energiekreislauf unterbrochen werden. Es entsteht eine „Energieflußstörung“, die sich als Fülle oder Leere im Meridian auswirken kann. „Fülle“ bedeutet, daß sich die Energie vor der Störstelle staut, „leer“ wird das Gebiet, indem keine Energie mehr fließt. Die Störung kann sich unmittelbar im Gebiet der Narbe zeigen, sie kann sich aber ebenso in einem ganz anderen Körperteil auswirken. Das liegt daran, daß alle Meridiane wie ein Kanalsystem durch „Schleusen“ oder „Schaltstellen“ miteinander verbunden sind und man vorher nicht sagen kann, wo die Energie sich staut bzw. Wo sie versickert. Lokale Behandlung mit Neuraltherapie Obwohl es sicher für die bei uns immer häufiger anzutreffenden Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Rheuma, Diabetes, Krebs, Migräne oder vegetative Dystonie unterschiedlichste Ursachen geben kann, sollte man immer auch überprüfen, inwieweit Energieflußstörungen, die durch Narben ausgelöst sind, mitbeteiligt sind. Ist der Energiehaushalt lange Zeit im Ungleichgewicht, greift diese Störung irgendwann auf die dazugehörigen Organe über. Energieblockierend kann sich jede, auch die kleinste Narbe, auswirken. Typische Beispiele sind Impfungen, Schnitte an der Hand und sogar Hautreizungen nach blutigem Schröpfen. Wenn eine Narbe schwer heilt, lange empfindlich bleibt oder sogar dauerhaft schmerzt, wenn sie wetterfühlig ist, bzw. häufig juckt, kann man davon ausgehen, daß sie einen Meridian stört - der Energiestrom also unterbrochen ist. Das Beobachten von Zusammenhängen zwischen dem Auftreten bestimmter Krankheitssymptome und Narben beschäftigte in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr ganzheitlich denkende Menschen in Heilberufen. Bereits in den zwanziger Jahren z.B. begannen die Brüder Hunnecke, die Begründer der Neuraltherapie, Narben mit einem lokalen Betäubungsmittel, z.B. mit Impletol, zu unterspritzen, weil ihnen auffiel, daß sie auf diesem Wege ihren rheumageplagten Patienten Erleichterung verschaffen konnten. Wie man heute weiß, bildet sich durch die eingespritzte Flüssigkeit im Gewebe unter der Narbe eine Art „Energiesee“, der die narbenbedingte Meridianblockade überbrückt. Da sich die Einspritzflüssigkeit nach einiger Zeit im Gewebe verteilt, läßt die Wirkung der neuraltherapeutischen Behandlung teilweise nach und die Blockade mit den dazugehörigen Symptomen tritt wieder auf. Neue Therapieansätze In den vergangenen Jahren hat auch bei uns im Westen die jahrtausendealte Technik der Akupunktur, in der die Chinesen Meister sind, immer mehr Beachtung gefunden. Auch Schmerzen , die aufgrund von Narben entstehen, können mit Akupunktur behandelt werden. Warum diese Heilmethode bei der Entstörung lange bestehender Energieblockaden, die bereits zur Beeinträchtigung des Lebensgefühls und zu Organschädigungen geführt haben, hilfreich ist, wird verständlich, wenn man die Erkenntnisse über den Energiekreislauf des menschlichen Organismus berücksichtigt. Die Erforschung dieses Kreislaufs durch moderne westliche Methoden beschränkte sich natürlich nicht nur auf die Meridiane, sondern bemühte sich auch aufzuzeigen, welche Vorgänge an den Akupunkturpunkten ablaufen. An diesen Stellen gibt es Bündel von Reizrezeptoren, das sind Gefäßnerven oder Nervenknotenpunkte, die an der obersten Muskelhaut liegen und deshalb besonders gut ansprechbar sind. Wissenschaftlich lassen sie sich als Punkte mit erhöhtem Hautwiderstand nachweisen. Es zeigte sich, daß die Akupunkturpunkte bei Stromreizungen anders reagieren als die übrigen Hautpartien**. Und es gab - besonders bei kranken oder geschwächten Versuchspersonen - deutlich erkennbare Temperaturdifferenzen an diesen Punkten. Heute werden die Akupunkturpunkte außer mit der klassischen Nadelakupunktur auch durch andere Verfahren angesprochen, z.B. durch Elektro- oder Laserakupunktur. Eine besonders wirksame Methode, Narben über den Energiekreislauf anzusprechen, entwickelte ein Außenseiter, der sich schon 1955 mit der chinesischen Heilkunde beschäftigte: Der Masseur Willy Penzel , der die Meridianarbeitmit Elementen der klassischen westlichen Massage verband. Bei der APM (Akupunkt-Massage) nach Penzel wird der geschwächte Meridian nicht nur an den einzelnen Akupunkturpunkten, sondern auf seiner ganzen Länge - und zwar in Richtung des Energieflusses -, vom Beginn bis zum Endpunkt angeregt, indem mit einem Metallstäbchen über seinen ganzen Verlauf die Energie nachgezogen wird. Zusätzlich zu diesem „Nachziehen“ der Meridiane werden bei der APM bestimmte Hautpunkte durch Druck gereizt. Der gezielte Reiz der Hautoberfläche bewirkt, daß sich der Energiefluß reguliert: Der geschwächte, mangelversorgte Meridian füllt sich mit Energie (Tonisierung), der Gegenmeridian gibt die entsprechende Menge Energie ab (Sedierung). Dabei muß natürlich auch die Yin- bzw. die Yang-Eigenschaft des betroffenen Meridians berücksichtigt werden. Weil bei der APM nicht nur einzelne (Akupunktur-)Punkte angesprochen werden, sondern der ganze Meridian von seinem Anfangs- bis zum Endpunkt, kann die Energie frei fließen und steht nun dem körpereigenen Heilsystem wieder zur Verfügung. Ist der Energiekreislauf durch Narben blockiert, beeinflußt die Störung das gesamte Leitungssystem - ganz ähnlich wie einem verstopften Kanalsystem oder auch einer defekten elektrischen Anlage. Beim defekten Stromnetz prüft der Elektriker mit einem kleinen Leistungsprüfgerät, wo der Strom im Netz unterbrochen ist. Ein ähnliches Gerät gibt es auch bei der APM. Man kann mit ihm die Narbe und ihr Umfeld mit schwachem Strom ansprechen und feststellen, ob eine Störung vorliegt und mit diesem Gerät auch behandeln. Eine Meßskala zeigt genau an, ob eine Narbe stört, bzw. Es läßt sich während der Behandlung ablesen, ob und wie intensiv die Energie wieder fließt. Es gibt Patienten, die den wieder in Bewegung geratenen Energiestrom auch körperlich spüren. Manche Therapeuten verwenden bei Narbenentstörungen nur dieses elektrische Gerät, andere arbeiten lieber mit dem APM-Stäbchen aus Metall und wieder andere kombinieren beides. Kleine Narben - große Wirkung Als sich mein Kollege Volker entschloß, einen Versuch mit der Narbenentstörung zu wagen, war es allerdings nicht ganz einfach, einen Behandler zu finden. Fündig wurde er über den APM-Therapeutenverband***. „Wie nach Flöhen hat mich der Therapeut abgesucht“, berichtete er nach dem ersten Besuch. „Jedes winzige Loch in meiner Haut mußte angeschaut und beredet werden. Wie ein Detektiv wollte er zu noch so kleinen Stelle etwas wissen. Dann ist er überall auf den Narben mit so einem kleinen Stäbchen rumgefahren. Wenn’s „brennt, pieckt, beißt, juckt oder gefühllos“ ist, sollte ich Bescheid sagen - dann wäre etwas mit der Narbe nicht in Ordnung. Und tatsächlich hat es dann auch ganz deutlich gezwickt.“ Fast alle Narben, die Volker hatte, störten auch die dazugehörigen Meridiane. Der Therapeut fand noch eine weitere, die er schon längst vergessen hatte: seine Pocken-Impfnarbe am Oberarm, die zwar kaum mehr sichtbar war, aber ganz besonders gravierende Auswirkungen hatte. Der Therapeut bearbeitete alle blockierenden Narben sorgfältig entlang der Meridianlinien, der Narbenränder und des Narbenumfeldes. Nach dieser Prozedur, die ungefähr eine Stunde dauerte, zog er mit leichtem Druck das APM-Stäbchen über die Gesamtlänge der betroffenen Meridiane. So sanft er das Stäbchen über den Körper führte, so fest und ausgiebig drückte er an den Anfangs- und Endpunkten zu (meist an den Händen und Fußnägeln), was besonders wichtig für die Energiedurchlässigkeit ist. Durch die Narben am Bein waren bei Volker der Milz-Pankreas-, der Leber- und der Nierenmeridian betroffen, die Narbe am Arm störte den Herzmeridian, und auch der sogenannte „Drei-Erwärmer“ war nicht in Ordnung. Die Müdigkeit, die Schlappheit und die Kopfschmerzen, die Volker in der letzten Zeit so zu schaffen machten, waren entstanden, weil durch die narbenbedingten Blockaden der Energiefluß in seinem ganzen Körper aus dem Gleichgewicht geraten war. Volker mußte sich insgesamt vier Behandlungen unterziehen - schon nach der ersten fühlte er sich ein ganzes Stück frischer und lebendiger . Die Konzentrationsschwierigkeiten ließen zwischen der zweiten und dritten Behandlung merklich nach, und bis heute gab es keine Kopfschmerzen mehr. Ganz nebenbei stellte sich noch ein weiterer Erfolg in Volkers Leben ein: Er hörte plötzlich besser! Der Therapeut erklärte ihm, daß das wahrscheinlich mit der Impfnarbe am Arm zusammenhänge. Der Drei-Erwärmer-Meridian, der nach der Behandlung wieder durchgängig war, versorgte das Ohr jetzt mit mehr Energie, so daß sich die tolle Hörfunktion wieder einstellte. Sein Allgemeinzustand hat sich dermaßen verbessert, daß sich seine Frau, die Nachwuchs erwartet, vorbeugend einer APM unterziehen will, denn erfahrungsgemäß laufen nach der Anregung durch die behutsame APM-Meridianmassage Geburten komplikationsfreier ab und es gibt weniger Dammschnitte bzw. -risse. Elke Brandmeyer * Granulationsgewebe ist ein zell- und gefäßreiches, tiefrot gefärbtes, feucht glänzendes, körniges und leicht verletzliches faserarmes Bindegewebe. ** Sie reagieren z.B. bei Messungen mit Wechselstrom mit einerPotentialdifferenz von etwa 2 bis 60 Millivolt gegenüber normalen Hautstellen. ***Internationaler APM - Therapeuten - Verband e.V., Willy-Penzel-Platz, 37619 Heyen
Hilfe und Selbsthilfe bei störenden Narben Drei Aspekte machen die APM-Narben- entstörund besonders interessant: 1. Ob eine Blockade vorhanden ist oder nicht, läßt sich mit dem elektrischen Gerät einfach und ohne Risiko feststelen. Genauso einfach läßt sich auch der Behandlungserfolg überprüfen. 2. Die Haut bleibt heil: Es gibt keine Einstiche, weder durch Akupunkturnadeln noch durch Spritzen, es gibt keine Medikamentenunterspritzung (also auch keine allergischen Reaktionen) und auch keine Spritzenschmerzen. 3.Durch die Kombination von Akupunkturmassage und Meridianstimulierung wird der gesamte Energiekreis energetisch ins Gleichgewicht gebracht, sodaß die Selbstheilungskräfte des Organismus wirksam werden können. Im Lehrbuch der inneren Medizin des „Gelben Kaisers“, dem „Nei Jing“ aus dem historischen China, ist ein Rat enthalten, der im Prinzip sehr beachtenswert ist. Er sagt :“Medizin nach dem Beginn einer Krankheit anzuwenden, ist wie einen Brunnen zu graben, nachdem man bereits durstig ist - oder das Schmieden der Waffen nach Beginn der Schlacht“. Das Leben aber stellt uns immer wieder in Situationen, wo wir zu spät merken, daß Gefahr droht oder Schaden nicht mehr abzuwenden ist. Wer dann erfinderisch ist und Rezepte für den Notfall kennt und bereit ist, aufmerksam neue Wege zu gehen, kann auch da noch Erfolge erzielen, wo die Schulmedizin Grenzen sieht ! Nicht jede Narbe läßt sich vermeiden. Aber es ist oft möglich, sich bei Operationen, Impfungen und Spritzen vorher über den Meridianverlauf zu informieren und den Arzt zu bitten, die Eingriffstelle entsprechend zu plazieren. Und es ist ebenso möglich, nach Eingriffen, Entbindungen und bei Unfallverletzungen dafür zu sorgen, daß so schnell wie möglich eine Narbennachbehandlung durchgeführt wird. Sie selbst können damit beginnen, die noch frische Narbe, sobald sie verheilt ist, täglich sanft zu massieren. Unterstützend dabei sind gut leitende Cremes (z.B. Ionen-Salbe, Biolyth-Creme, APM-Creme, Elektrolytsalbe) aber auch reines Weizenkeimöl wegen seines hohen Vitamin-E-Gehaltes. Streichen, zupfen und kneten Sie das Narbengewebe und das umliegende Gebiet mehrmals täglich einige Minuten. Besonders bei großen Schnitten wie Unterleibs- oder Magenoperationen, Krebs, nach Einsetzen von künstlichen Gelenken oder Amputationen läßt sich durch die rechtzeitige Selbstbehandlung vieles lindern und mancher Folgeschaden vermeiden. Auch bei älteren Narben läßt sich durch sorgfältige Behandlung der gestörte Energiekreislauf wieder in Schwung bringen. Die innere Bereitschaft, heil und gesund zu sein, homöopathische Verordnungenund besonders eine ausgewogene Ernährung mit entsprechenden Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen unterstützen das energetische Sysrtem und die Selbstheilungskräfte. Der richtige Umgang mit Narben ist nicht der alleinige Stein des Weisen, aber er ist ein wichtiger Puzzle-Stein in einem großen Kontext, der uns hilft, das Geschehen im menschlichen Körper besser zu verstehen und Verantwortung für uns zu übernehmen.
NARBENENTSTÖRUNG durch die Akupunkt-Massage nach Penzel
Wieviele Narben haben Sie?
Ist Ihre Narbe Ihr Wetterprophet ? Hat das Narbengewebe eine andere Hautfärbung ? Ist Ihre Narbe wulstig oder eingezogen ? Hat sich ein anderes Hautgefühl auf der Narbe entwickelt ?
Wir wollen, daß Sie gesund bleiben !
Wissenswertes zum Thema Narbe Warum ist Narbenentstörung wichtig ? Neben den Blutgefäßen, den Lymphbahnen und den Nerven ziehen auch Energiebahnen, sprich Meridiane, durch den Körper. Diese Meridiane sind heute meßtechnisch nachweisbar. Sie ziehen, auf jeder Körperseite, von der Fußsohle, über die Innenseite der Beine zur Brust, von hier zu der Arminnenseite und der Handinnenflächen. An den Fingerspitzen wird die Energie umgeschaltet und fließt über den Handrücken, Armrückseite zum Kopf und über den Rücken, die Beine von hinten zu den Zehen. Hier schließt sich der Energiekreislauf. Nun denken Sie einmal an Ihre Blinddarmnarbe. An dieser Stelle ziehen zwei Meridiane von den Füßen zur Brust. Die Energie wird behindert, wie ein natürlicher Wasserlauf durch einen Staudamm. Vor dem Hindernis ist zuviel Energie, dahinter zu wenig. Natürlich versucht der Körper sich selbst zu helfen, indem er sich neue Wege sucht. Diese Ersatzwege sind allerdings nicht so leistungsfähig und das Narbengewebe wird unterversorgt. Sie kennen dies, denn viele Narben fühlen sich unempfindlich, taub oder kalt an, andere schmerzen oder jucken, manche machen sich bei Wetterwechsel bemerkbar. Hinter dem Narbengewebe besteht eine ständige, energetische Unterversorgung. Hier wird die Grundlage gelegt für Folgeerkrankungen z.B. Brusterkrankungen (Zysten) und Schulter-Arm-Syndrome, wenn Narbengewebe über längere Zeit nicht behandelt wurde. Folgeerkrankungen treten aber auch unterhalb der Narbe auf, dort, wo sich die Energie staut. Hier sind vermehrt entzündliche Prozesse zu beobachten z.B. Venenentzündungen, Knie- und Hüftgelenksschmerzen, aber auch Ischialgien und akute Rückenschmerzen. Wir alle haben viel mehr Narben, als uns bewußt ist. Wer erinnert sich denn schon an die kleinen Narben, die man sich als Kind zugezogen hat? Der Tritt in die Glasscherbe, der Schnitt mit dem Küchenmesser, die aufgeplatzte Augenbraue nach der ersten Rauferei. All dies sind auch Narben, die zu beachten sind, vorallem, wenn man ständig zu Erkrankungen neigt. Was bewirkt die AKUPUNKT-MASSAGE nach PENZEL ? Ihr Therapeut behandelt zuerst die Meridiane. Mit einem Metallstäbchen zieht er , mit ganz sanftem Druck, im Verlauf der Meridiane, über die Hautoberfläche. Durch diese Maßnahme wird der Meridian gewissermaßen gereinigt. Das Narbengewebe sollen Sie bitte, nach Rücksprache mit Ihrem Therapeuten, mit der APM-Creme täglich massieren. Das eigentliche Narbenentstören wird mit einer vibrierenden Therapieplatte und/oder ganz schwachem Therapiestrom ausgeführt. Keine Angst, das tut nicht weh ! Doch erschrecken Sie nicht, wenn nach dem Narbenentstören kurzfristig Schmerzen entstehen. Sie haben etwas ähnliches schon nach der ersten AKUPUNKT-MASSAGE nach PENZEL erlebt. Der Körper reagiert, und so soll es auch sein ! Was können Sie selbst tun, damit die Narbe entstört bleibt ? Tägliche Körperpflege ist selbstverständlich - tägliche Eigenmassage mit APM-Creme ist die gesunde Ergänzung ! Ein Tip: Auf feuchter Haut aufgetragen, ist die APM-Creme sehr ergiebig ! Lassen Sie einmal pro Jahr Ihre Narbe überprüfen, und, falls notwendig, nochmals fachgerecht entstören. |