Achilles-Sehne |
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Adduktoren-Verletzungen |
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Adduktorenverletzungen gehören zu den Standardverletzungen von Untrainierten! Bedingt durch
(Wirbelsäulen-)Fehlstatiken und hemmungslosem Dehnen der Gesäß- und rückwärtigen Beinmuskulatur entsteht oft eine muskuläre Dysbalance, die der Körper bei Extrembelastungen (Spurts oder schnellen
Richtungsänderungen im Sport) nicht tolerieren kann. Bereits dauernd unter Stress stehende Muskeln werden nun noch mehr gestresst - es kommt zur Zerrung oder zum Riss, da die Stoffwechselsituation durch die hohe
Spannung im Gewebe verringert ist und Elastizität verlorengeht! Therapie: Siehe Sofortmaßnahmen, Regulation der Statik, bei Riss
- siehe Muskelrisse, Überprüfung und Korrektur des Trainingsverhaltens. Häufig verordnete sog. Querfriktionen und Elektrotherapie/Ultraschall haben sich in der Praxis nicht wirklich bewährt! Der Ursache wird
hierbei nicht begegnet, Rezidive sind an der Tagesordnung. Bei regulierter Statik und vernünftigem Trainingsverhalten gehören diese Verletzungen der Vergangenheit an. (Lesen Sie hierzu auch DIESEN Artikel, er bezieht sich auf eine ähnliche Verletzung. Nach lediglich vier Behandlungen der Statik und des Energiehaushaltes waren die Beschwerden weg!)
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Blasen |
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Bei Blasen hat sich das Aufstechen/schneiden bewährt, denn so kann es zum Abfluß der
Flüssigkeit kommen und die Wundheilung beginnen. Anschließend empfehlen wir das Applizieren eines Blasenpflasters. Natürlich kann man auch warten, bis sich das Ödem abgebaut hat, so verhindert man ein
Infektionsrisiko - man braucht allerdings auch Geduld. Offene Blasen pflegen wir gerne mit
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Bandverletzungen (Distorsionen/Rupturen) |
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Bandverletzungen gehören zweifellos zu den häufigsten Sportverletzungen. Mit wenigen
Ausnahmen spielt es für die Sofortversorgung keine Rolle, ob ein Band gerissen ist oder nicht. Alle Verletzungen sind schmerzhaft und bedürfen in erster Linie nur eins: RUHE! Da Bandverletzungen in den meisten
Fällen von alleine heilen, bilden Operationen die Ausnahme. Allerdings ist zu beachten, dass Bewegungen, die das heilende Band strapazieren, für ca. 6-8 Wochen zu vermeiden sind. Nur so ist die optimale Wundheilung und ein erfolgreiches Come-back in Sport oder tägliches Leben möglich. Voraussetzung ist natürlich eine intensive physiotherapeutische Betreuung unter sportphysiotherapeutischen Gesichtspunkten und erfolgreich durchgeführtem Propriozeptionstraining, um wiederkehrenden Verletzungen vorzubeugen. Unser Vorgehen bei akuten Bandverletzungenfinden Sie HIER.
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Brüche (Frakturen) |
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Frakturen gehören in jedem Fall sofort in ärztliche Hände! Vermeiden Sie unnötiges Hin- und
Hertragen des Verletzten bis der Rettungsdienst am Unfallort erscheint. Selbst bagatellisierte Rippenfrakturen können tödlich enden!
Die Gefahr von Nerven- oder Gefäßläsionen besteht bei jeder Fraktur, unterlassen Sie also jeden Versuch, die Fraktur wieder in die richtige Position zu bringen. Bei Verdacht auf einen Bruch sind Verbände
und Tapes absolut verboten!
Sichere Frakturzeichen:
- Fehlstellung
- abnorme Beweglichkeit
- sichtbare Knochenfragmente
- Knirschgeräusche
Die Therapie (Operation, Gips oder Schiene) richtet sich nach Art und Lokalisation. Vollbelastung sollte
erst nach Frakturheilung (6-10 Wochen) erfolgen.
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Chondropathia patellae |
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Es handelt sich bei Chondropathia patellae um einen Knorpelschaden der Kniescheibenrückseite. Oft sind
Kniescheibendeformitäten, wesentlich häufiger allerdings Statikveränderungen Urasche dieser Erkrankung. Durch nicht gleichmäßige Spannung der inneren und äußeren vorderen Oberschenkelmuskulatur wird die
Kniescheibe vermehrt - in der Regel - nach außen gezogen. Hierdurch erhöht sich der Anpressdruck der Kniescheibe einseitig und die vermehrte Reibung bringt einen schnelleren Verschleiß der Knorpelschicht mit
sich. Isoliertes Training der inneren/vorderen Oberschenkelmuskulatur wird als Therapie der Wahl bezeichnet. Viel wichtiger erscheint uns allerdings, der Ursache für diese Muskeldysbalance auf den Grund zu gehen.
Als sinnvoll und erfolgreich hat sich die Kontrolle und Behandlung der Lendenwirbelsäule, Beckenregion und der diversen Fußgelenke erwiesen. Durch die Regulierung von Gelenk- und Nervenfunktionen kommt es dann
wieder zu normalen (physiologischen) Bewegungsabläufen, die Kniescheibe bewegt sich wieder im gesunden Rahmen. Unterstützend können in Schmerzphasen Tapes angelegt werden. Diese bringen die Kniescheibe passiv
zurück an ihren Platz, dauerhaft sollte diese Maßnahme nicht sein - der Körper gewöhnt sich auch daran, mit der Folge, dass die Muskulatur noch schwächer wird1
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Epicondylitis (Tennisellbogen) |
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Die innere und die äußere Ellbogenseite können befallen sein, doch sehen wir den äußeren Ellbogenknorren (=
lat.Epikondylus / ....itis = Entzündung also Epicondylitis) häufiger schmerz- und druckempfindlich. Bei Faustschluß und Beugung des Handgelenkes stellen wir die Hauptbeteiligung der Handgelenk- und
Fingerstreckmuskeln fest. Überanstrengung verschiedenster Art ist die Ursache. Häufiger als nach sportlichen Überanstrengungen findet er sich bei ermüdenden Arbeiten mit monotoner Bewegungsfolge, häufig auch
bei Hausfrauen oder Schreibtischtätern. In England wird die Epikondylitis durchweg operiert. Die Krankengymnastik bietet zahlreiche therapeutische Ansätze zur Behandlung des Tennisarms, z.B.:
- Manuelle Therapie zur Harmonisierung des Funktionsvermögens in der Halswirbelsäule
- Elektrotherapie und Ultraschalltherapie zur Entzundungshemmung und Schmerzreduktion
- Akupnktmassage nach Penzel zur Normalisierung der energetischen Verhältnisse.
Auch Zusammenhänge mit einer Bandscheibenzermürbung oder eine
Wirbelgelenkfunktionsstörung im Bereich der Halswirbelsäule sind bei der Epikondylitis häufig evident. Die Epicondylitis kann sehr therapieresistent werden, wenn man darauf hofft, dass es schon von allein wieder
fortgeht.
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Gelenk-Entzündungen (Synovitis) |
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Handverletzungen |
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Hier verhält es sich wie bei den allgemeinen Bandverletzungen. Eine konsequente Ruhigstellung des
verletzten Gelenkes ist auch hier obligat. Bei Nichtbeachten der Wundheilungsvorgänge sind häufig chronische Beschwerden bei Handballern, etc. zu beobachten.
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Knorpelschäden |
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Knorpelschäden sind die Folge von dauerhafter Fehlbelastung, Übergewicht und unzureichender Ernährung, bzw. schlechter
und ungenügender Wasseraufnahme! Bei zu hohem Gelenkdruck (Muskelspannung zu hoch!), meist in Kombination mit zu trockenem Gewebe,
kommt es zu frühzeitigem Verschleiß des sonst unglaublich strapazierfähigen Knorpels. Da Knorpel keine Schmerzrezeptoren besitzt, kann er nicht wehtun!!! Die Schmerzen treten oft erst ein, wenn der Knorpel schon stark abgerieben ist und die Nervenzellen des darunterliegenden Knochens gereizt werden.
Im Gegensatz zu allen anderen Strukturen des Körpers ist Knorpel nicht in der Lage, sich zu regenerieren! Was einmal defekt ist, wird nie wieder repariert! Sämtliche Versprechen der pharmazeutischen
Industrie, es gäbe Knorpelaufbauende Präparate, gehören in den Bereich der Märchen! Das einzige, was Sie tun können einen weiteren Verschleiß im Rahmen zu halten, ist: Trinken, trinken, trinken !
Selbstverständlich ist eine ausgewogene Ernährung Voraussetzung für einen reibungslos funktionierenden Organismus. Physiotherapeutisch gibt es mittlerweile eine Anzahl von Behandlungsmethoden, die zu Linderung
und Schmerzfreiheit führen können. Hierzu zählen u.a.: Manuelle Therapie, CranioSacrale Therapie oder Osteopathie.
Informationen über Operative Möglichkeiten finden Sie HIER
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Krämpfe |
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Krämpfe entstehen vermutlich als Folge eines chemischen Ungleichgewichtes in der Muskulatur. So führt
Mangel an Magnesium zu einer verminderten Produktion von ATP welches als "Weichmacher" der Bindung der Myosinköpfchen an das Aktin gilt. Bei Magnesiummangel können demzufolge nicht genügend
Myosin-Aktin-Verbindungen voneinander gelöst werden. Die betroffenen Muskelfasern bleiben verkürzt bzw. verkrampft. Auch Kaliummangel verursacht eine andauernde Verkrampfung des Muskels, da das Kalium dafür
verantwortlich ist, daß der Muskel aus dem aktiven Zustand in seine Ruhelage zurückkehrt. Vitamin-Mangelzustände (z. B. Vitamin B) können die Krampfbereitschaft eines Muskels erhöhen. Sehr häufig treten
Krämpfe nachts auf. Dies liegt daran, daß die Muskelspindeln in einem übersäuerten oder chemisch unausgewogenen Muskel wahrscheinlich empfindlicher auf Dehnreize reagieren, so daß schon kleinste Dehnreize im
Schlaf die Muskelspindeln überreagieren und den Muskel verkrampfen lassen. Therapie: Das Dehnen der verkrampften Muskulatur, wie es immer wieder im professionellen Bereich und im Hochleistungssport zu
beobachten ist, ist nicht unproblematisch. Im Krampfzustand ist der Muskel minderdurchblutet und damit in seiner Dehnbarkeit eingeschränkt, so dass durchaus eine Muskeldehnungsverletzung die Folge sein kann. Besser
wären der Elektrolytausgleich und muskelentspannende Maßnahmen wie Wärmezufuhr oder leichte Oberflächenmassage. Bedingt durch biomechanische/statische Defizite sollte stets ein
Manualtherapeutischer/Osteopathischer Check-up durchgeführt werden
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Meniscus-Schäden |
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Muskel-Risse & Faserrisse |
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Diese beiden Verletzungsformen unterscheiden sich lediglich quantitativ, d. h. in der Anzahl der gerissenen
Muskelfasern voneinander. Typisch für diese Verletzung ist der plötzlich einschießende Schmerz, der von dem Betroffenen als Peitschenhieb, Stockschlag oder Messerstich charakterisiert wird. Meistens ist im
gerissenen Muskel an der Rissstelle eine Delle zu tasten, begleitet von einer Schwellung ober- und unterhalb des Muskelbauches. Es kommt immer zu einer ausgeprägten Hämatombildung (Bluterguss).
Therapie: Kühlen, Druckverband, Hochlagern. Sportpause beim Muskelfaserriss für 5-6 Wochen, dann
vorsichtige Wiederaufnahme des Trainings. Keine Massage!
Risse kommen selten von allein, häufig sind sie das Ziel einer jahrelangen Miswirtschaft
mit dem Bewegungsapparat und der hemmungslosen Ausbeutung des Organismus!
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Muskelkater |
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Der Muskelkater tritt immer dann auf, wenn es aufgrund von ungewohnten Bewegungsabläufen oder wegen
Muskelermüdung zu einem Verlust der intra- oder intermuskulären Koordination kommt. Die daraus resultierenden unkoordinierten Muskelkontraktionen führen zu mikroskopisch kleinen Verletzungen (Mikrotraumen) in den
Muskelfibrillen (Zerreißung der Z-Streifen). Besonders nachgebende (exzentrische) Muskelkontraktionen führen häufig zu Muskelkater. Die Folge der Miniverletzungen ist Wasserbildung (Ödeme) im Muskel. Es kommt
zum Austritt schmerzauslösender Substanzen (Mediatoren) in den Raum zwischen den einzelnen Muskelfasern (Extrazellularraum), die wiederum zu einer schmerzhaften reflektorischen Verspannung des Muskels führen.
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Muskel-Zerrungen |
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Prellungen |
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Sie entsteht bei Gewalteinwirkung von außen durch Tritt, Schlag oder Stoß. Dabei wird die Prellung mit und
ohne Gewebsdefekt unterschieden. Die Prellung ohne Gewebsdefekt zeigt nur geringe Rötung, Schwellung und Schmerzen. Diese sind nur von kurzer Dauer und verschwinden nach wenigen Minuten wieder. Das Kennzeichen der
Prellung mit Gewebsdefekt ist der Bluterguß (Hämatom, Blauer Fleck). Die Läsion kann vom einfachen Bindegewebsdefekt bis zum kompletten Muskelriss reichen. Therapie: Kühlung, Hochlagerung, Ruhigstellung,
Kompressionsverband. Jede Form der Massage ist wegen der Gefahr der Verkalkung des Blutergusses schädlich und muss unterlassen werden!
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Schleimbeutel-Entzündungen (Bursitis) |
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Schulter-Band-Verletzungen |
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Tennisellbogen (siehe Epicondylitis) |
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Tibialis-anterior-syndrom |
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Tibialis-posterior-syndrom |
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Verrenkungen (Luxationen) |
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Zahnverletzungen |
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... gehören sofort in Zahnärztliche Behandlung.
Physiotherapeutische Betreuung entfällt in der Regel :-(
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